Lost Places: Altes Bürogebäude


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Lost Places sind in München leider sehr rar gesät. Sofern die Gebäude nicht unter Denkmalschutz stehen, müssen sie sehr schnell für Neubauten weichen. Dies ist zum Einen natürlich zu begrüßen, da hierdurch neuer Wohnraum geschaffen wird – in der bayrischen Landeshauptstadt sowieso Mangelware. Darunter leiden natürlich andererseits wir Fotografen und müssen schnell reagieren.

Bis vor kurzem stand so ein verlassenes Bürogebäude an der Kreuzung Cosimastraße / Englschalkinger Straße, nähe der Haltestelle Cosimabad der Tram 18/16.  Inzwischen ist das Gebäude leider ganz zurückgebaut und wird durch ein modernes Wohngebäude ersetzt.

Wir vom Blog der Blauen Stunde haben es uns nicht nehmen lassen und sind an einem Wochenende zur sehr frühen Stunde in dem Bürogebäude gewesen und konnte interessante Eindrücke für Euch mitbringen. Die frühe goldene Stunde tauchte das Gebäude in ein schönes seichtes Licht. Zusammen mit dem teilweise abgerissenen Gebäude und Räumlichkeiten bildete sich eine skurrile Kulisse.

Altes BürogebäudeAltes BürogebäudeAltes BürogebäudeAltes BürogebäudeAltes BürogebäudeAltes BürogebäudeAltes BürogebäudeAltes BürogebäudeAltes BürogebäudeAltes BürogebäudeAltes BürogebäudeAltes BürogebäudeAltes BürogebäudeAltes BürogebäudeAltes BürogebäudeAltes Bürogebäude

 

Schön war es ebenso in den unteren Etagen des Bürogebäudes einige Graffitis zu sehen. Offensichtlich konnten nicht nur wir das Gebäude nutzen, sondern es bot auch einigen Sprayern schöne Anregungen.

Den Ort könnten wir Euch zwar nennen, allerdings steht das Gebäude inzwischen nicht mehr. So werden diese Bilder einmalig bleiben und wir können heute (hoffentlich nur einmal) keinen neuen Fotospot vermelden.

Einstellungen

Um die gewünschten Effekte zu erreichen, viel unsere Wahl – wie so oft – auf die Blendenvorwahl bzw. Zeitautomatik. Für Bilder in der Totalen sowie bei Fotos, in denen alle Bildteile relevant sind, nutzten wir Blende f/8. Sofern wir mit Tiefenunschärfe und Bokeh arbeiten wollten, stellten wir die größtmögliche Blende (f/4 bzw. f/1,8) ein.

Waren im Bildausschnitt ein oder mehrere Fenster zu erkennen, mußten wir mit der Blichtungskorrektur nachjustieren, um die inneren Objekte korrekt zu belichten. Diese lag in der Regel bei maximal +2/3 EV.

Euer Blog der Blauen Stunde

 

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